Die Geschichte von 4 Generationen

Das Unternehmen wird von Theodor Steland, Meister im Dampflokomotivbau, in Köln Ehrenfeld gegründet

Die Unternehmensgründung entsteht aus der Not heraus, da der Gründer als Anführer einer Arbeiterbewegung im Konflikt mit der Konzernführung seine feste Arbeitsstelle aufgegeben hat.

Haupttätigkeiten belaufen sich zunächst auf sämtliche Schlosser- und Schweißarbeiten, auch Großbehälter und Wellen für Aufbereitungsanlagen im Anlagenbau werden hergestellt.

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Matthias Steland tritt als junger Meister in das Unternehmen seines Vaters ein

So lautet die Firmierung von nun an: Theo u. Matthias Steland Appararte u. Pumpenbau

Anfang der 1930er Jahre sind die "Kölner Müllverwertung" und die "Bahnen der Stadt Köln“ Hauptkunde der Firma Steland. Es werden Umstelltüren, Sandstreutrichter sowie Fangvorrichtungen für die damaligen Straßenbahnen hergestellt. Diese sollen Personen, die von der Bahn erfasst werden auffangen, sodass sie nicht überrollt werden.

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Beginn mit der Entwicklung und Herstellung von Hand-Öl-Pumpen

Dieser Produktbereich entwickelt sich aufgrund der enormen Nachfrage durch wachsenden Kraftfahrzeugverkehr und entsprechenden Werkstattbedarf schnell zur Haupttätigkeit. Somit wird auch ein neues Firmenlogo, zugeschnitten auf den Ölpumpenbau, erstellt.

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Nach einer langen Pause der betrieblichen Tätigkeiten infolge des 2. Weltkrieges beginnt der Wiederaufbau

Angefragt von Mineralölgesellschaften folgen zunehmend Instandsetzungsaufträge und Ersatzbeschaffungen für die im Krieg beschädigten Ölverkaufs- und Abgabegeräte. Somit wird ein festes Programm mit einer Vielzahl an Produkten im Bereich der Kfz- Werkstattgeräte entwickelt. Hierzu gehören weiterhin manuelle Öl- / Kraftstoffpumpen, Ölabgabegeräte mit Fasswagen und -Karren, Fassschränke mit Messpumpen und Altölsammler. Aus Platzgründen werden Teile der Produktion in neue Bedarfshallen neben der eigentlichen Fabrik ausgegliedert. 

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Günter Steland, Sohn von Matthias Steland und seit 1959 als Ingenieur tätig, übernimmt die betriebliche Leitung

Betriebliche Abläufe werden verbessert, die gesamte Organisation optimiert und die Konstruktion/ Entwicklung wird auf Basis normgerechter technischer Zeichnungen aufgebaut. Großer Wert wird auch auf die erfolgreiche Erweiterung des Kundenkreises in andere Branchen gelegt, wenn auch der Schwerpunkt im Werkstattgeräte- und Pumpenbau bleibt.

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Neuer Hallenbau

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Zugang zur Tankstellenbranche und Neubau Büro

Über die bestehenden, langjährigen Beziehungen zur Mineralölbranche entwickeln sich intensive Kontakte zum Tankstellenbau. Produkte für Tanktechnik, Mastanlagen, Werbeträger und Verkleidungselemente werden ins Programm aufgenommen und die Produktion wird an die zusätlichen Anforderungen angepasst. Der komplette Altbau mit Bürogebäude und Produktionshallen wird abgerissen, der Betriebshof wird befestigt und es entsteht ein moderner Büroanbau.

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Eintritt von Jörg Steland als Maschinenbau- / Wirtschaftsingenieur

In Zeiten stark wachsender Nachfrage nach bestehenden Produkten durch die neuen Bundesländer, Designumstellungen im Tankstellenbereich und neue Produktanforderungen in der Tanktechnik beginnt die Investition in moderne CNC-Maschinen der Blechverarbeitung sowie die Einführung von CAD-Systemen für technische Zeichnungen mit Schnittstellen zur grafischen Maschinenprogrammierung.

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Eintritt von Ralf Steland als Maschinenbau- und Schweißfachingenieur

Mit wachsender Flexibilität in der Blechfertigung und Erweiterungsinvestitionen im Schweißbereich wird der Kundenkreis erweitert und neben der Blechfertigung auch der Stahlbau vorangetrieben.

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Die Produktionsfläche wurde mit einer zusätzlichen Halle erweitert

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Übernahme der Geschäftsführung durch Jörg und Ralf Steland

Durch erstmals rückläufige Nachfrage in den gesättigten Märkten Werkstattgeräte und Tanktechnik erfolgt eine weitergehende Spezialisierung als flexibler Blechverarbeiter, mit einer Verlagerung des Beschäftigungsschwerpunkt in die Zulieferindustrie. Die erste Schweißroboterzelle wird angeschafft und es werden Kundenbeziehungen in unterschiedlichste Branchen aufgebaut. Günter Steland übernimmt im Unternehmen bis zum Jahr 2010 die Bereiche Konstruktion, Entwicklung und Kalkulation, bevor er in den wohlverdienten Ruhestand ausscheidet. 

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Verlagerung des Standorts nach Rommerskirchen

Trotz jahrelanger Bemühungen, am alten Standort durch technische Lösungen Platz zu schaffen, führen stetig steigende Beschäftigung und zunehmender Platzbedarf für Anlagen und Logistik im Jahr 2012 zu der Entscheidung, das Unternehmen zu verlagern. Schnell wird klar, dass die optimale Lösung ein Neubau nach eigenen Bedürfnissen ist. Aufgrund des hohen Flächenbedarfs von 15.000m² kommt im Kölner Westen kein Grundstück in Frage. Ein idealer Standort wird ca. 20km entfernt mit guter Infrastruktur in Rommerskirchen gefunden, der im November 2013 bezogen werden kann.

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